Value Investing Guide – Investieren für Kleinanleger

Value Investing (deutsch: wert-orientierte Kapitalanlage) ist eine Anlagestrategie an der Börse, die sich auf bewährte und simple Prinzipien, sowie den gesunden Menschenverstand bezieht. Dabei wird davon ausgegangen, dass es zu jedem Unternehmen einen angemessenen Kaufpreis gibt. Wichtig hierbei ist es, dass Aktien als das betrachtet werden, was sie eigentlich sind: Unternehmensbeteiligungen! Value Investing bezieht sich daher auf die Börsen-Ansätze, die für Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien einen angemessenen Preis ermitteln. Wenn der aktuelle Börsen-Preis unterhalb dieses Wertes liegt, dann steigen Value Investoren ein.

Investor werden – Investieren für Einsteiger:

Wenn jemand ein erfolgreicher Investor werden will, dann sollte er zunächst wissen, was Investieren eigentlich ist. Value Investing ist lediglich eine Form des Investierens. Als Definition für Investition wird allgemein die “Verwendung von Kapital” verstanden. Generell hat eine Investition als Kapitalanlage immer mindestens eines von zwei Merkmalen:

  1. Als Investition wird es bezeichnet, wenn ein Investor etwas kauft, dass er zu einem höheren Preis wieder verkaufen kann (Wertsteigerung). Dies triff zum Beispiel auf Investitionen in Kunstobjekte, Oldtimer oder auch Immobilien zu. Wenn jemand Investor werden will, dann muss er hierfür genau wissen, für welchen Preis er das entsprechende Objekt verkaufen kann. Dies setzt üblicherweise viel Fachwissen zu dem Markt voraus, indem der Anleger Investor werden will.
  2. Viele Investitionsobjekte werfen regelmäßig Geld für den Investor ab. Beispielsweise wird ein Immobilien-Investor, der seine Immobilien vermietet diese Einnahmen genau im Auge haben. Wenn sich die Investition nach einigen Jahren vollständig bezahlt hat, dann hat der Investor sein Kapital zurück erhalten und kann es in weitere Investitionen stecken. Diese Form der Investition ist besonders für Kleinanleger, die Investor werden wollen zu empfehlen, da der Investor nicht von der Preisentwicklung des Objektes abhängig ist.

Beide dieser Formen der Investition sind auch beim Value Investing an der Börse möglich. Einerseits kann ein erfolgreicher Investor unterbewerte Aktien finden und darauf warten, dass der Preis wieder zum realen Wert zurückkehrt. Andererseits kann ein Investor auch Unternehmen finden, die sich selbst durch regelmäßige Gewinn Ausschüttungen zurückzahlen und sich so ein passives Einkommen aufbauen. Zum Thema: Investieren für Einsteiger habe ich auch einen Blogpost verfasst.

Strategie des Value Investing:

Was ist eigentlich Value Investing? Value Investing ist vereinfacht gesagt eine Strategie, die Aktien nach ihrem eigentlichen Wert bewertet. Dabei gibt es verschiedene Verfahren, um einen Unternehmenswert zu bestimmen. Hierzu wird eine fundamentale Aktienanalyse erstellt. Dabei ist die Denkweise des Value Investing denkbar einfach:

“Kaufe Dinge, die unter ihrem eigentlichen Wert gehandelt werden und warte dann, bis der Kurs wieder zum wahren Wert zurückkehrt”

Erfolgreich Investieren funktioniert daher mit, indem Value Investoren 10€ Scheine für weniger als 10€ einkaufen und für 10€ oder mehr wieder verkaufen. Alternativ kann das Unternehmen auch gehalten werden, wenn die Ausschüttungen des Unternehmens (Dividenden und Aktienrückkäufe) das Investment rechtfertigen.

Dabei steht das unternehmerische Denken im Fokus. Benjamin Grahm sagte einst:

“Erfolgreiches Investieren ist geschäftsmäßiges Investieren” – Benjamin Graham

Das Titat stammt aus dem Buch “The Intelligent Investor”. Dieses Zitat hat Warren Buffett als vermutlich bedeutendste Aussage der Kapitalanlage bezeichnet. Wer ein erfolgreicher Investor werden will, muss daher den unternehmerischen Blickwinkel auf Aktiengesellschaften anwenden. Ein unternehmerisch-denkender Investor kauft Unternehmen, die gute Zukunftsaussichten haben und dabei ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis haben.

Fundamental Analyse

Value Investing ist eine Strategie, die den Wert von Unternehmen abschätzt. Investiert wird nur dann, wenn der Preis des Unternehmens an der Börse (Aktienkurs oder Marktkapitalisierung) niedriger ist, als der eigentliche Wert des Unternehmens. Vor dem Kauf einer Aktie müssen Value Investoren daher eine fundamentale Aktienanalyse erstellen. In einer Fundamentalanalyse wird nicht nur der Wert des Unternehmens bestimmt, sondern es wird auch auf die fundamentalen Daten des Unternehmens eingegangen. Die fundamentale Aktienanalyse hilft Privatinvestoren dabei, die Qualität des Unternehmens einzuschätzen. Wenn man ein erfolgreicher Privatinvestor werden will, dann sollte man sein Geld nur in die besten Unternehmen der Welt investieren, um das Verlustrisiko zu senken.

Bei einer fundamentalen Aktienanalyse werden verschiedene Kennzahlen verwendet. Die wichtigsten sind dabei:

  • Kapitalrenditen (Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite und andere)
  • Historisches Wachstum
  • Wachstumsaussichten
  • Verschuldung des Unternehmens
  • Margen
  • Umsatz
  • Gewinn
  • Buchwert
  • Cash flows
  • andere…

Mit Hilfe dieser fundamentalen Kennzahlen kann ein Value Investor entscheiden, ob ein Unternehmen qualitativ hochwertig ist und wo ein angemessener Kaufkurs für das Unternehmen liegt. Zudem kann man herausfinden, ob das Unternehmen in der Lage ist langfristig Wert zu erzeugen (Aktien für Anfänger: 10 Zeichen, dass Aktien steigen können) oder zu vernichten.

Die wichtigsten Bilanzkennzahlen:

Die wichtigsten Bilanzkennzahlen zeigen viel über ein Unternehmen. Die wichtigsten 25 für Value Investoren sind in im Beitrag “Die 25 Bilanzkennzahlen, die jeder Investor kennen sollte” zusammengefasst.

Arten von Value Investing:

Häufig wird Value Investing auf die einfachen Kennzahlen KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) und KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis) reduziert. Dabei ist dies lediglich eine Bewertungsform, wie ein Anleger unterbewertet Aktien finden kann. Tatsächlich gibt es noch mehr Möglichkeiten die richtigen Unternehmen ausfindig zu machen. Wenn man erfolgreicher Privatinvestor werden möchte, sollte man sich zunächst über die eigene Strategie im Klaren sein. Schauen wir uns einmal verschiedene Ansätze im Value Investing an:

Value Investing nach Benjamin Graham

Benjamin Graham ist der Vater des Value Investings und Lehrmeister von vielen erfolgreichen Value Investoren. Benjamin Graham suchte die Bibliotheken nach Unternehmensdaten und investierte nur in Unternehmen, die an der Börse weniger Wert waren, wie sie in Summe an kurzfristigen Vermögenswerte (Cash und andere liquide Mittel) abzüglich aller Verbindlichkeiten (Fremdkapital) hatten. Dieser Wert wird auch als Net Current Asset Value (NCAV) bezeichnet. Zudem prägte Benjamin Graham die Formel, niemals mehr als das 15-fache des Jahresgewinns und des 1,5-fachen Buchwertes für eine Aktie zu bezahlen. Dies wurde in der Graham-Formel berücksichtigt:

Die Formel für Value Investing nach Benjamin Graham zeigt, wo der maximale Kaufpreis für den Privatinvestor liegen darf.

Formel: Value Investing Benjamin Graham

Wie funktioniert nun Value Investing nach Benjamin Graham?

Benjamin Graham achtete penibel auf den Wert des Unternehmens und den aktuellen Kaufpreis. Er kaufte stets Unternehmen, die so günstig waren, dass er auf eine Kurserholung setzen konnte. Dabei war Benjamin Graham das Geschäftsmodell des Unternehmens egal. Da er viele sehr günstige Unternehmen kaufte, musste er auch damit rechnen, dass einige diese Unternehmen zurecht so günstig bewertet waren und zu Verlusten führen würden. Genau dies geschah auch und deshalb führte Benjamin Graham weitere Bewertungskriterien ein. Außerdem kaufte Graham nicht nur ein paar wenige Unternehmen ein. Er kaufte hunderte dieser unterbewerteten Unternehmen ein. Einige gingen Pleite, andere erholten sich. Unterm Strich konnte Benjamin Graham über die Strategie während der großen Depression und des 2. Weltkrieges sein Geld mit rund 22% p.a. vermehren. Benjamin Graham war zudem der Erfinder der Sicherheitsmarge (Margin of Safety).

Die neue Ära: Value Investing nach Warren Buffett

Warren Buffett war ein Schüler von Benjamin Graham und übernahm zunächst die Strategie seines Mentors. Allerdings musste Warren feststellen, dass die Strategie zunehmend schlechter funktionierte. Der Grund dafür war, dass die Wirtschaft und die Börse sich nach dem 2. Weltkrieg deutlich erholt hatten. Daher war es immer schwieriger unterbewertete Unternehmen nach der Lesart von Benjamin Graham zu finden. Schließlich wurde Warren Buffett von seinem späteren Partner Charlie Munger dazu überredet, nicht mehr nur auf sehr günstige Unternehmen zu setzen, sondern auch Qualitätsunternehmen (langfristig die besten Aktien) zu berücksichtigen. Eine neue Ära des Value Investings war angebrochen. Statt hunderte sehr günstige Unternehmen zu kaufen setzten die beiden Investoren auf sehr wenige, sehr gute Unternehmen. Wichtig ist den beiden dabei, dass sie das Unternehmen verstehen können.

“It’s far better to buy a wonderful company at a fair price, than a fair company at a wonderful price” – Charlie Munger

Die Qualitäts-kriterien für das Value Investing von Berkshire Hathaway erklärt Charlie Munger in genau 1 Minute in diesem Interview (Ab Minute 6!):

Zur Bewertung, ob ein Unternehmen kaufenswert ist oder nicht, werden nun nicht mehr die Kriterien von Benjamin Graham verwendet (Net Current Asset Value, KGV und KBV), sondern der intrinsische Wert (Innerer Wert oder fairer Wert). Das Buffett die Kennzahlen KGV und KBV nicht mehr verwendet beschreibt er in seinem Brief an die Aktionäre aus dem Jahr 2000:

Innerer Wert: Investieren wie Warren Buffett

“Common yardsticks such as dividend yield, the ratio of price to earnings ot to book value have nothing to do with valuation” – Warren Buffett

Wenn man ein erfolgreicher Privatinvestor werden will, dann muss man das Prinzip des intrinsischen Wertes verstanden haben. Der intrinsische Wert ist laut Warren Buffett der abgezinste Wert des Geldes, das aus einem Unternehmen herausgezogen werden kann. Damit spricht Buffett ein klassisches Bewertungsverfahren für Unternehmen (Discounted Cash flow Verfahren) an. Somit ist für Warren Buffett heute lediglich das Geld relevant, dass ein Unternehmen an die Aktionäre ausschütten kann.

Value Investing nach Peter Lynch

Peter Lynch ist ein Value Investor, der Unternehmen in verschiedene Kategorien einteilt. Peter Lynch ist ebenfalls ein Verfechter von der Strategie, nur in Unternehmen zu investieren, die er verstehen kann. Peter Lynch ist der Meinung, dass jeder Mensch Value Investing erlernen kann. Peter Lynch konzentriert sich in seiner Strategie hauptsächlich auf Unternehmen, die ein hohes Wachstum aufweisen. Für Peter Lynch sind diese schnell wachsenden Unternehmen kaufenswert, wenn das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis (engl. PEG-Ratio) kleiner als 1 ist. Das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis wird berechnet, indem das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis durch das Wachstum des Unternehmens dividiert wird.

Margin of Safety:

Benjamin Graham hat den Begriff der Sicherheitsmarge (Engl. Margin of Safety) geprägt. Eine Margin of Safety wird verwendet, um beim Value Investing Fehler in der Einschätzung oder unvorhersehbare Entwicklungen “einzuplanen”. Als Margin of Safety wird der Unterschied zwischen dem Kaufkurs und dem eigentlichen Wert des Unternehmens bezeichnet. Liegt der Kurs unterhalb des eigentlichen Wertes, so hat der Investor einen gewissen Sicherheitspuffer eingeplant. Warren Buffett bezeichnete die Margin of Safety als die wichtigsten Wörter des Investierens:

“The 3 most important words in investing are ‘Margin Of Safety’ – Warren Buffett

Je höher die Margin of Safety ist, desto mehr Sicherheit hat der Investor bei seiner Geldanlage. Da der Wert des Unternehmens feststeht und lediglich der Preis der Aktie durch die Börsenpsycholigie schwankt müssen Value Investoren nur darauf warten, dass die Unternehmen von der Börse mit Margin of Safety angeboten werden. Je höher die Margin of Safety ist, desto sicherer ist die Investition mit der Value Investing Strategie von Benjamin Graham.

Effiziente Märkte:

Die Theorie der effizienten Märkte wurde als mathematisch-statistische Theorie 1970 von Eugene Fama aufgestellt. Die Theorie wurde weiterentwickelt und  2013 erhielten Robert Shiller und Lars Peter Hansen für ihre Arbeit den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Die Theorie sagt aus, dass alle Informationen zu jeder Zeit in dem aktuellen Aktienkurs eingepreist sind. Dies bedeutet, dass jede Aktie zu jeder Zeit fair bewertet ist und Anleger deshalb keine unterbewerteten Aktien finden können. Deshalb kann kein Anleger den Markt schlagen ohne mehr Risiko einzugehen.

Investoren die Value Investing betreiben widersprechen dieser Aussage und behaupten das Gegenteil. Zwar sind die Märkte in den Augen von Warren Buffett langfristig sehr effizient, dennoch können sie kurzfristig enorme Schieflagen erzeugen. Diese Schieflagen können von Value Investoren genutzt werden, um die Märkte nachhaltig zu schlagen. Die besten Argumente gegen effiziente Märkte sind die menschlichen Emotionen selbst. Die Theorie der effizienten Märkte geht davon aus, dass jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt rational handelt. Besonders die Emotionen Gier und Angst sind es jedoch, die dazu führen, dass es immer wieder Phasen der Euphorie und Depression gibt. Besonders wenn es um das liebe Geld geht, handeln Anleger deshalb nicht immer rational.

Renditen von erfolgreichem Value Investing

Wenn man ein erfolgreicher Investor werden will, dann sollte man sich die besten Investoren zum Vorbild nehmen. In dem nachfolgenden Schaubild zeige ich Dir, was aus 10.000€ geworden wäre, wenn es über 40 Jahre mit den Renditen der erfolgreichsten Investoren angelegt worden wäre:

Value Investing Performance Investoren

Value Investing Performance Investoren

Wie man erkennt, wären unglaubliche Beträge zustande gekommen. Das dies keine Phantasie ist, zeigt sich an der Wertentwicklung von Berkshire Hathaway. Im Jahr 1980 hat eine Aktie rund 270$ gekostet. Heute ist die Aktie über 240.000$ wert (April 2017). Diese Renditen sollten laut der Theorie der effizienten Märkte gar nicht möglich sein. Dennoch schaffen es viele Investoren mit dem Value Investing enorme Renditen zu erzielen.

Portfolio Warren Buffett

Das Portfolio von Warren Buffett ist zu über 70% in lediglich 6-7 Unternehmen diversifiziert. Für Kleinanleger bietet sich diese Form des Portfoliomanagements besonders an, wenn Vermögensaufbau betrieben werden soll. Nur mit einem Depot, dass nicht zu breit diversifiziert ist, können höhere Renditen erzielt werden. Deswegen ist das Buffett Portfolio ein sogenanntes konzentriertes Investmentdepot. Über die richtige Diversifikation können sicherlich Abhandlungen geschrieben werden. Am Ende muss jeder Privatinvestor seine eigene Strategie auswählen und dann beim Value Investing dabei bleiben. Am einen Ende der Skala steht sicherlich Benjamin Graham, der sein Geld in hunderte einzelne Unternehmen aufgeteilt hat. Am anderen Ende steht Warren Buffett, der ein Gegner der Diversifikation ist:

“Diversification ist for the ignorant” – Warren Buffett

Value Investing Portfolio Warren Buffett

Value Investing Portfolio Warren Buffett

Risiken beim Value Investing

Die Hauptrisiken beim Value Investing liegen bei der Auswahl der Aktien selbst. Ein Value Investor sucht sich gezielt einzelne Unternehmen aus mit dem Ziel, den Markt deutlich zu schlagen und gleichzeitig das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei kann eine schlechte Auswahl von Unternehmen den langfristigen Erfolg schädigen. Besonders gefährlich sind die sogenannten Value Traps (Fallen für den Value Investor). Als Value Trap werden Unternehmen bezeichnet, die auf den ersten Block sehr günstig bewertet sind und gleichzeitig dennoch viel zu teuer sind. Hierzu zählen viele Unternehmen, die durch ihr miserables Geschäft Unternehmenswert vernichten. Gute Beispiele für Value Investing Fallen in den letzten Jahren waren die Banken und Energieversorger. Ein Unternehmen das jedes Jahr Eigenkapital vernichtet, weil es Verluste schreibt, kann trotz sehr günstiger Bewertung ein schlechtes Investment sein. Privatinvestoren sollten deshalb den Fokus auf qualitativ-hochwertige Unternehmen legen.

Fazit Value Investing

Value Investing ist besonders für Privatinvestoren und Kleinanleger sinnvoll, da man sich gezielt auf Unternehmen konzentrieren kann, die innerhalb des eigenen Kompetenzkreises liegen. Der Vorteil vom Value Investing besonders für Privatinvestoren liegt darin, dass jeder sich selbst sein Portfolio entsprechend seinen Bedürfnissen und Zielen aufbauen kann. Vom fokussierten Investmentdepot bis hin zum breit diversifizierten Depot ist hier alles möglich. Auf der Haben-Seite steht auch, dass ein korrekt geführtes Value Investing Depot enorme Renditen bei minimalem Transaktionsaufwand abwerfen kann. Hierzu hilft ein Vergleich mit Warren Buffett und Charlie Munger. Im Gegensatz zu Benjamin Graham werden sehr selten (in der Regel nur alle paar Jahre) größere Transaktionen (Käufe oder Verkäufe) getätigt. Den Rest der Zeit sind diese Herren passiv und lassen die Unternehmen und den Markt für sich arbeiten.

Ein klarer Nachteil der Strategie ist, dass sich Menschen die Privatinvestoren mit Value Investing werden wollen intensiver mit den Unternehmen beschäftigen sollten. Andernfalls können Kleinanleger sich keine fachkundige Meinung zu Unternehmen anlesen und den Unternehmenswert ermitteln. Hierzu ist es auch erforderlich sich die Grundlagen von unternehmerischem Handeln anzueignen und zu verinnerlichen. Erst im Anschluss kann eine fundamentale Analyse erstellt werden und ein gutes Investment sicher als solches erkannt werden.

Die Strategien der besten Value Investoren

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